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Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Beratung und Betreuung für psychisch kranke Menschen, deren Angehörige und Bekannte sowie für Menschen in Lebenskrisen.
Die Begleitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes kann kurz-
zeitig, d.h. im Rahmen von einigen Gesprächen beste-
hen oder aber auch über einen längeren Zeitraum,
z. B. mehrere Monate, gehen.

Neben Einzel- Paar- und Familiengesprächen bietet die Beratungsstelle verschiedene Gruppen an, so z. B. Kontakt und Freizeitgruppen, themenzentrierte Gesprächsgruppen, Informationsgespräche sowie eine Gruppe für Angehörige von psychisch kranken Menschen. Die Freizeit- und Kontakt-
gruppen sollen dazu beitragen, die häufig bestehende soziale Isolation zu überwinden, neue Kontakte zu knüpfen und den Tag zu strukturieren. Diese Gruppen werden von ehrenamt-
lichen Helferinnen und Helfern betreut. Die von Fachkräften geleiteten Gruppen sind je nach Thematik unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen, dass dort gezielt Probleme besprochen und Erfahrungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ausgetauscht werden können.
Alle MItarbeiterInnen des Dienstes unterliegen der Schweige-
pflicht. Die Beratung erfolgt ohne großen bürokratischen Auf-
wand oder lange Wartezeiten. Die Hilfsangebote sind kosten-
los. 


Sozialpsychiatrisches Zentrum
- Sozialpsychiatrischer Dienst -
Paulanergasse 18
92224 Amberg
Telefon 09621/3724-0

 

Beratung bei psychischen Problemen

Die Zuständigkeit erstreckt sich auf die Stadt Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach. Neben der Beratung im Sozialpsychiatrischen Dienst in Amberg bieten die Mitarbei-
ter/innen regelmäßig Sprechstunden in Sulzbach-Rosenberg, Hirschau und Auerbach an. Hausbesuche, so weit erforder-
lich, gehören selbstverständlich zu den Aufgaben des Dienstes.

Hilfe- und Ratsuchende können sich u. a. bei folgenden Fragen und Problemen an den Sozialpsychiatrischen Dienst wenden:

  • Wenn Hilfestellung bei einer psychischen Erkrankung erforderlich ist, z.B. im Zusammenhang mit sozialen Kontaktstörungen, Ängsten und Depressionen.
  • Nach einem Klinikaufenthalt, wenn Probleme bei der sozialen oder beruflichen Wiedereingliederung bestehen.
  • Wenn Informationen über psychische Krankheiten oder sonstige Hilfs- und Beratungsangebote benötigt werden.