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25.11.2010
Mitarbeiter und Bewohner von „Bühler Höhe“ und „Kastenbauerhaus“ feiern
Gute Noten für Diakonie-Seniorenzentren vom Pflege-TÜV
Sulzbach-Rosenberg. Gute Laune herrschte gestern in den beiden Diakonie-Seniorenzentren der Stadt: Mit Sekt stießen Mitarbeiter und Bewohner des „Dr.-Stephan-Kastenbauer-Hauses“ und der „Bühler Höhe“ auf das gute Abschneiden bei der Prüfung durch den Medizinischen Dienst an. Mit ihren Gesamtnoten von 1,3 bzw. 1,7 liegen beide Häuser landkreisweit im vorderen Drittel und über dem Landesdurchschnitt von 2,0. Diakonie-Vorstand Stefan Strauß sieht „den guten Ruf bestätigt, den sich unsere Mitarbeiter beider Häuser durch gute Pflege erarbeitet haben“.

Stolz auf gute Noten im Seniorenzentrum Bühler Höhe: (hinten von links) Heimleiterin Marina Fink, stellv. Pflegedienstleitung Evelyn Gaudermann, Pflegedienstleiterin Susanne Hubmann, Bereichsleiterin Susanna Hüttner
(vorne von links): Heimbeirätin Margaretha Hartmann, Heimbeirätin Eleonore Neubauer, Anna Schmidt, Heimbeirätin Henriette Schütz
Foto: Diakonisches Werk Susulzbach-Rosenberg
Besonders stolz sind Einrichtungsleiterinnen Marina Fink und Liane Breckner, dass die Bewohner ihre beiden Seniorenzentren jeweils mit der Note 1,0 bewerteten. Denn wichtiger als die Bewertung durch Fachleute ist für sie die Zufriedenheit der Bewohner. „Alle sind hier sehr bemüht, dass wir unsere Therapien und auch Abwechslung bekommen“, bestätigt Heimbeirätin Eleonore Neubauer von der „Bühler Höhe“. Sie hat sich nach gesundheitlichen Rückschlägen wieder recht gut erholt. Auch Heimbeirätin Katharina Eckl vom Dr.-Stephan-Kastenbauer-Haus sieht sich in ihrem Haus „überall freundlich aufgenommen. Man redet nicht in die Luft, sondern bekommt eine Ansprache“, ist ihre Erfahrung. Sie hat im Seniorenzentrum wieder eine Freundin gefunden, nachdem sie zuvor lange Jahre in eigener Wohnung vereinsamt war. Zum guten Urteil durch Bewohner haben nach Meinung der beiden Leiterinnen der christliche Hintergrund und die überschaubare Größe beider Häuser beigetragen.

Feierlaune nach gute Noten vom Pflege-TÜV für das Dr.-Stephan-Kastenbauer-Haus: stellv. Pflegedienstleiterin Stephanie Friedl, Heimbeirätin Katharina Eckl, Heimbeirätin Barbara Wallner und Einrichtungsleiterin Liane Breckner stoßen mit Sekt an.
Foto: Diakonisches Werk SuRo
Nicht nur Freude, sondern sogar „Luftsprünge“ gab es bei Krankenschwestern und Pflegern wegen der guten Bewertung. Im Oktober hatte es noch eine Anspannung gegeben, als die Prüfer im Haus gewesen waren. „Man arbeitet lieber in einer Einrichtung, die gut bewertet ist“, verdeutlicht stellvertretende Pflegedienstleiterin Stephanie Friedl. Denn bis Jahresende werden alle Altenheime bewertet sein und jeder kann die Häuser im Internet vergleichen. Die Transparenz-Noten helfen also nicht nur Interessierten bei der Pflegeplatzsuche, sondern auch Pflegenden bei der Suche nach einem Arbeitsplatz. Insofern dürfte den beiden Diakonie-Seniorenzentren in den nächsten Jahren nicht Bange sein.
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