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Das Diakonische Werk
Sulzbach-Rosenberg
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Das Diakonische Werk
Sulzbach-Rosenberg als evangelischer Wohlfahrtsverband versteht sich als
Institution zur Verwirklichung christlicher Grundsätze und ist ein handelnder
Teil der Evangelisch-
Lutherischen Kirche in Bayern. Es ist Träger verschiedener
sozialer Einrichtungen in den regionalen Schwerpunkten Schwandorf, Amberg und
Sulzbach-Rosenberg. |
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Wir
sind Ansprechpartner |
Das Diakonische Werk ist sowohl
Ansprechpartner für Menschen, die Hilfe brauchen oder die
sich in einer Notlage befinden als auch Koordinationsstelle
für Hilfeleistungen, die mit anderen Wohlfahrtsver-
bänden
und Fachdiensten zusammenarbeitet. Das Diakonische Werk ist
Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Es versteht sich als Anwalt der Menschen und steht somit immer auf der Seite der Hilfesuchenden. Dies gilt insbesondere für solche Menschen, die nicht in der Lage sind ihre Rechte und gesetzlichen Ansprüche durchzusetzen. In Solidarität mit den Ausgegrenzten und Mitmenschen in schwierigen
Lebenssituationen gibt das Diakonische Werk Orientierungshilfe
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Wir
üben tätige Nächstenliebe |
übt
tätige Nächstenliebe. Dies geschieht auf dem Hintergrund christlicher Wertvorstellungen,
wie sie uns durch Jesus Christus im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter aufgegeben sind.
Der wesentliche Auftrag besteht darin, dem Leben Würde und den Hilfesuchenden durch geeignete
Maßnahmen und Hilfe zur Selbsthilfe eine Zukunftsperspektive zu geben. |
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Unser Selbstverständnis |
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Wir Mitarbeitende im Diakonischen Werksind
ausgebildete Fachkräfte, verstehen uns als Profis in einem Team mit unterschiedlichen fachlichen
Hintergründen.
Gegenseitiges Unterstützen und Kooperation, sowie der Austausch mit anderen
Kollegen/innen des Diakonischen Werkes, gehören zu
den Arbeitsbedingungen. |
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Wir
sind ein Teil der Kirche |
Wir sehen uns als „Teil der Kirche“,
als helfende Menschen, wobei wir das Wohl der Hilfesuchenden im Auge haben.
Als Individuen in einer Organisation bringen wir unsere gesamte Persönlichkeit ein, um in einem Netzwerk zu arbeiten.
In unserer Dienstgemeinschaft wollen wir individuelle Fähigkeiten und Stärken untereinander zu erkennen, auf Kommunikationsfluss achten und uns gegenseitig Respekt und Achtung entgegenbringen.
Nur durch Transparenz im Handeln ist es möglich, gemeinsam an der
Weiterentwicklung zu arbeiten, Veränderungen zu erkennen und
Verbesserungen zu zulassen. |
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Wir
bringen unsere gesamte Persönlichkeit ein |
Wir Mitarbeitende gestalten unseren Arbeitsbereich mit unserer Persönlichkeit und prägen diesen.
Hilfesuchenden geben wir professionelle, qualifizierte Hilfe und Unterstützung,
entwickeln Mut und Perspektiven, um die soziale Stellung unserer Klienten zu
verbessern. |
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Unser Menschenbild |
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Unser ganzheitliches
Menschenbild ist geprägt von christlichen und humanistischen Idealen und Werten und
von der Achtung und dem Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen.
Wir leben den Grundsatz: vor Gott sind alle Menschen gleich.
Nächstenliebe, Verständnis und Ehrlichkeit sind die Pfeiler, auf denen unsere Arbeit ruht.
Solidarisch möchten wir den uns anvertrauten Menschen Chancen geben, Hilfe und Unterstützung für neue Entwicklungen anbieten und deren Ressourcen aktivieren. |
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Wir
begegnen Menschen mit Wertschätzung und Anteilnahme |
Den Menschen,
die sich an uns wenden, begegnen wir mit Wertschätzung. Wir möchten zu
sozialer Gerechtigkeit beitragen. Konflikte, die daraus entstehen, versuchen wir, an der Sache orientiert zu lösen.
Wir nehmen Anteil an den Problemen der Menschen, die sich uns anvertrauen und handeln in
Verantwortung für uns selbst, die Menschen, die unsere Unterstützung
suchen, und die Gesellschaft. |
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Unsere Ziele |
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Unsere Angebote und Dienste sind offen
für alle Menschen, die Hilfe und Unterstützung suchen. |
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Der
Mensch steht im Mittelpunkt |
Weil die Menschen in ihrer Individualität
im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen, setzt die Beratung bei deren Bedürfnissen an.
Der Respekt vor den eigenen Kompetenzen und die Aktivierung der jedem Menschen
innewohnenden Ressourcen ist uns hierbei wichtig.
Wir wollen die Selbstbestimmung und die Eigenverantwortlichkeit stärken sowie
die Menschen unterstützen, sich persönlich weiter zu entwickeln. Ein würdevoller
Umgang mit den Menschen und eine fachlich kompetente Begleitung bei ihren Fragen
und Problemen sind uns ein Anliegen. Im Eröffnen und gemeinsamen Entwickeln von
Perspektiven versuchen wir die Lebensqualität der Hilfesuchenden zu verbessern.
Das Ermöglichen von sozialem Lernen gehört ebenso dazu wie das Schaffen von
notwendigen Schutzräumen. |
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Wir ermöglichen Teilhabe und Integration
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Eine größtmögliche
Teilhabe sowie die Integration der Hilfesuchenden in das gesellschaftliche Leben
sehen wir als unsere Aufgabe an.
Ziel in unseren stationären Einrichtungen ist es , auf eine ausreichende
Versorgung von hilfsbedürftigen Menschen hinzuarbeiten sowie Rahmenbedingungen zur
Wiederherstellung der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit zu schaffen. |
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Wir lindern
Not und eröffnen Perspektiven |
Hierbei ist unser Anspruch, uns vorausschauend auf wandelnde
gesellschaftliche Bedingungen einzustellen, darüber zu informieren und aufzuklären sowie
unser Handeln darauf auszurichten. Not zu lindern, Armut zu verhindern, sinngebende
Perspektiven zu eröffnen sind uns Aufgabe.
Unsere Verwaltung hat das Ziel, diese Angebote zu unterstützen, ein ausgewogenes
Verhältnis von fachlichem Handeln und betriebswirtschaftlichem Denken zu
organisieren und dieses finanziell abzusichern.
Eine hohe Qualität unserer gesamten Arbeit sehen wir als Herausforderung.
Notwendige Erweiterungen des Angebotes wollen wir dabei im Blick behalten. |
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Wir sind
zu gesellschaftspoli-tischer Einflußnahme verpflichtet |
Diese Ziele erreichen wir indem wir unsere berufliche Kompetenz und unsere
persönlichen Ressourcen nutzen und uns auch um deren Erweiterung bemühen.
Dabei handeln wir in kollegialer Verantwortung. Wir führen den offenen Dialog mit
allen Beteiligten. Öffentlichkeitsarbeit sehen wir als unverzichtbaren Teil unserer
Arbeit an. Da sich in unseren Arbeitsfeldern die politischen, wirtschaftlichen und sozialen
Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft und deren Veränderung unmittelbar widerspiegeln,
sind uns gesellschaftspolitische Einflußnahme und Lobbyarbeit Verpflichtung. |
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Unsere Erwartungen
an die Leitung |
Transparenz
in der Aufgaben- und Kompetenzverteilung ist uns wichtig |
Die Leitung sollte uns unterstützen durch die Gestaltung der Rahmenbedingungen und
der Kommunikationsprozesse, die geprägt sein sollen durch eine offene Haltung
gegenüber allen Mitarbeitenden.
In Bezug auf die Rahmenbedingungen soll dies durch eine angemessene materielle und personelle
Ausstattung der Dienststellen gewährleistet werden. |
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Wir benötigen
eine effiziente Kommunikation |
Klare Arbeitsaufträge für die einzelnen Mitarbeiter/innen und Transparenz über Aufgaben-
und Kompetenzbereiche im Diakonischen Werk erachten wir als wichtig. Fortbildung und
fachlicher Austausch sichern die Qualität der Arbeit. Zur Sicherung und Erweiterung der
einzelnen Arbeitsbereiche bedarf es der Vertretung unserer Tätigkeit und Werte nach außen
durch die Leitung. |
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Wir erwarten
hohe Führungs- und Leitungskompetenz |
Für die effiziente
Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden und umgekehrt brauchen wir
Kompetenz, Klarheit, Offenheit sowie zeitnahen fachlichen Austausch. Von der Leitung
wünschen wir uns hohe Führungs- und Leitungskompetenz. Diese wird erreicht durch
Motivation, Wertschätzung, Anerkennung und Gleichberechtigung aller Mitarbeitenden und
aller Dienststellen. Dazu gehört Verständnis für Probleme und Offenheit für Anregungen
der Mitarbeiter/innen sowie insbesondere die Wahrung der Fürsorgepflicht bei schwierigen
Entscheidungen und in Belastungssituationen. |
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Verwirklichung/
Weiterentwicklung |
Es
kommt auf jede/n an! |
Dieses
Leitbild wird durch die Umsetzung in den Einrichtungen und Dienststellen mit Leben erfüllt.
Jede/r Einzelne von uns trägt dazu bei, dieses Leitbild zu leben und fortlaufend
weiterzuentwickeln. |
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Sulzbach-Rosenberg,
November 2005 |